Blankglühen
Zum Blankglühen werden Schutzgasgemische mit unterschiedlichen Aktivgasanteilen eingesetzt.
Ihr Problem
Sie haben eine breite Werkstoffpalette?
Sie wollen trotzdem eine auf Ihren Prozess zugeschnittene flexible Begasung?
Sie legen Wert auf eine einfache Bedienung?
Unsere Lösung
Das Blankglühen von un- oder niedrig legiertem Stahl und Buntmetallen wird unter Stickstoff-Wasserstoff-Gemischen durchgeführt. Für Edelstähle kann neben Wasserstoff auch ein Wasserstoff-Argon-Gemisch eingesetzt werden. Die Atmosphäre richtet sich nach dem Ziel der Glühbehandlung, den Werkstoffen, den Prozesstemperaturen und der Ofenanlage. Mit ALNAT™ P steht die komplette Palette der Begasungsmöglichkeiten zum Blankglühen zur Verfügung.
Die Lösung im Detail

Besteht die Atmosphäre hauptsächlich (> 95%) aus Stickstoff, ist der Aktivgasanteil so klein, dass noch keine nennenswerten chemischen Reaktionen mit dem Glühgut stattfinden. Der Effekt des Schutzgases beruht hauptsächlich auf der Verdrängung bzw. dem Fernhalten von oxidierenden Gasen wie z. B. Sauerstoff und Wasserdampf aus dem Glühraum.
Für bestimmte Werkstoffgruppen muss die Wärmebehandlung aufgrund der Gefahr der unbeabsichtigten Aufstickung unter Edelgasen durchgeführt werden.

Bei höheren Wasserstoff-Anteilen im Schutzgasgemisch lassen sich vorhandene Oberflächenoxide reduzieren. Gleichzeitig nimmt die Wärmeleitfähigkeit des Schutzgases mit steigendem Wasserstoffgehalt zu. Dies hat positive Auswirkungen auf die Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeiten.
Reine Wasserstoff-Atmosphären finden in speziell dafür ausgerüsteten Ofenanlagen Verwendung.
Stickstoff-Wasserstoff-Gemische können als fertige Schutzgase angeliefert oder durch Mischen vor Ort dem Bedarf angepasst werden. Die Versorgung mit den Einzelgasen kann klassisch über eine Tankversorung oder über die Eigenerzeugung vor Ort geschehen.
Ihre Vorteile
hohe Flexibilität bei Änderung der Glühaufgaben
hohe Produktionssicherheit
einfache Bedienung


